Show INK – not RIBS Girl | November

picsart_11-02-12-49-00


Der ein oder andere von euch kennt vielleicht noch unsere Aktion „Show INK – not RIBS“. Wir wollen diese nicht sterben lassen und haben uns deshalb dazu entschlossen euch nun monatlich ein „Show INK – not RIBS Girl“ in unserem Blog zu präsentieren.


MounY macht den Anfang – das Tattoomodel aus Bayern sagt euch was sie vom Magerwahn und dem Idealbild unserer Zeit hält:

 

„Hallo Leute. Das ist ein Post, der sich in erster Linie an junge Mädels richtet. Ich möchte euch meine Ansicht zum Thema „Magerwahn“ mitteilen. Ich will dabei nicht das sagen, was ihr sowieso schon 1000 mal gehört habt und eigentlich auch wisst. Euch versuchen einzureden, dem nicht nachzugeben etc. ist nicht mein Ziel. Ich will euch nur anregen, etwas näher über das Thema nachzudenken und meine Meinung sagen. 

rubens
Eine Rubensfrau

Kurzer geschichtlicher Ausflug: im Mittelalter galten die sog. Rubensfrauen als Abbild der Schönheit. Merkmal: diese waren doch ziemlich rund und füllig, galten aber als Inbegriff von Ästhetik.

50sad1
Ein Zeitungsausschnitt aus den 50ern

Auch in den 50ern wurden viele kurvige Frauen als schön betrachtet. Könnt ihr gerne alles googlen.

Soweit ich informiert bin, hat sich dieses Bild in den 90ern geändert, als die sogenannten Supermodels auftraten. Man sieht also, dass es nicht immer so war wie heute. Vielleicht ändert sich dieses Frauenbild auch wieder. Man kann es nie wissen.

Und dann werden wir alle essen wie die Scheunendrescher, um auch diesem Idealbild hinterher zu jagen?

 

MounY:
„Das ist doch irre!“

 


kein-beschnitt-keine-ueberlagerung
Die Supermodels der 90er Jahre

Sich ständig in allen Lebensaspekten den gesellschaftlichen Vorgaben zu beugen und sich selbst dafür völlig auf zu geben? Ist das das selbstbestimmte und individuelle Leben, das wir führen wollen? In den Schriften von Humboldt und anderen Philosophen heißt es, der Mensch strebt ständig nach Selbstverwirklichung und danach, sich von der Masse ab zu heben. Indem wir aber uns dem Gesellschaftsbild einer dünnen Frau hingeben, machen wir doch genau das Gegenteil. Vor allem stellt sich mir die Frage, warum ich so leben soll, wie ich denke, dass die Gesellschaft mich sehen will? Ich meine, wir leben doch alle nur einmal (!) und dieses Leben zu verschwenden, um einem Bild nach zu hetzten, das nur Schein ist und sich wieder ändern könnte ist doch alles andere als lebenswert.

Mouny:
„Keiner sollte sein Leben für andere leben, sondern nur für sich!“

Der Gesellschaft (sorry liebe Soziologen) ist es herzlich egal, wie ich aussehe. Ich denke eigentlich nur, zu wissen, was von mir erwartet wird. Sich selbst und seine Ideale aufzugeben, um der Gesellschaft zu gefallen ist meiner Ansicht nach einfach nur dumm und es macht einen unglücklich. Und das ist dann der Sinn des Lebens? Dünn aber unglücklich? Völliger Schwachsinn. Auch dünne Schauspieler und Models leiden an Depressionen etc., weil sie dem Druck nicht gewachsen sind. Da bin ich doch lieber glücklich und etwas kurviger oder was auch immer, aber ich bin glücklich und lebe mein Leben!


Diese Diashow benötigt JavaScript.

facebook Mehr von MounY findet ihr auf ihrer facebbok Seite: MounY Tattoomodel


Ich selbst bin auch nicht die dünnste aber ich bin glücklich, weil ich mich so liebe, wie ich bin und das meine Freunde auch tun. Auf den Rest der Welt kann ich getrost scheissen. Mich muss ja keiner ansehen, wenn er es nicht schön findet. Aber ich kann von mir selbst behaupten: ICH LEBE!!! Und renne nicht irgendeinem Scheiss nach. Und das sollte keiner. Keiner sollte sein Leben für andere leben, sondern nur für sich!“


14589962_312104745840447_3680544773822476525_o
Fotograf: Uwe Rösch
Werbeanzeigen