Interview mit Janet Müller

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Janet Müller – Fotomodel, Schauspielerin und Fotografin. Bekannt wurde die gelernte Fleischfachverkäuferin durch Ihre Rolle als „Sharon Wagner“ in der Scriptet Reality Show „Berlin – Tag & Nacht“. Sie erzählt uns unter anderem, was Sie als Model über den Magerwahn denkt und berichtet von großen Plänen für das kommende Jahr.

 

VAN★DALE: Einige kennen dich sicherlich noch von deiner Rolle als „Sharon“ bei Berlin – Tag & Nacht. Die vor allem für ihr großes Mundwerk bekannt war. Doch nach nur einem Jahr, war Sharon auch schon wieder Geschichte. Was war plötzlich passiert?

Janet Müller: Das sollte ihr RTL 2 fragen , ich habe nie eine Antwort bekommen , warum


 


VAN★DALE: Verfolgst du die Serie denn noch, oder hast Kontakt zu ehemaligen Schauspielkollegen?

Janet Müller: Nix der gleichen

Janet Müller:
„Manchmal sollte man dann auch nix auf Krampf versuchen…“ 


VAN★DALE: In deinem Wikipedia Eintrag ist zu lesen, dass du nun seit einigen Jahren als Model arbeitest. Im letzten Jahr warst du dann auch in der Tattoo Erotica zu bewundern. Fühlst du dich wohl in der deutschen Tattooszene?

Janet Müller: Das stimmt nicht , ich arbeite seit 15 Jahren als Model und davon 10 Jahre Hauptberuflich  Ja ich war nun schon das 2 x in der Erotica.
Ja na klar…ich liebe es

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headerVAN★DALE: Neben dem Modeln hattest du dir ein weiteres Standbein mit deiner Modelagentur „PM Agentur Janet Müller“ aufgebaut. Ist das Projekt der Modelagentur gescheitert?

 Janet Müller: Ja , nach BTN (Berlin – Tag & Nacht | Anmerkung VAN★DALE)…leider waren die Mädels nicht sehr zuverlässig und ich wollte mir meinen guten Ruf nicht dadurch versauen…traurig aber wahr  Manchmal sollte man dann auch nix auf Krampf versuchen…es war auch gut so


Janet Müller:
„Nun ja…man ist keine 20 mehr…“

VAN★DALE: Wie wir mitbekommen haben, bist du mittlerweile auch als Fotografin tätig. 15058568_758677740937085_34084345_n
Wie kommt es, dass ein Model plötzlich vor statt hinter der Kamera steht?

Janet Müller: Stimmt auch nicht…ich fotografiere schon fast 10 Jahre…nur intensiv mit eigenem Studio seit Juni 2015 . Nun ja…man ist keine 20 mehr und ich möchte ganz einfach einen Job haben , wo ich genauso aufgehe und Spaß habe wie beim Modeln und was ich auch im Alter machen kann


15016440_1427885713895987_4300343978967576526_oVAN★DALE: Du bist ein Model mit tollen weiblichen Rundungen. Was sagst du als Model, Fotografin und ehemalige Agenturinhaberin zum Magerwahn in den Medien und auf den Laufstegen?

Janet Müller
: Ich halte vom Magerwahn absolut gar nix . Ich war selbst 6 Jahre krank deshalb und finde es ganz schrecklich , wie die Medien die jungen Mädels und Frauen dadurch versauen . “ Frau soll Frau bleiben “ Ich achte selbst sehr auf meine Figur aber Esse sehr gesund und mache viel Sport…Leider ist es in der Branche teils sehr hart und man braucht ein dickes Fell…


Janet Müller:
Also Mädels…wichtig ist es , das IHR euch wohl fühlt und nicht das was andere wollen.


VAN★DALE: Was sind deine Ziele für die kommenden Jahre? Werden wir dich eventuell auch mal wieder im Fernsehen bewundern dürfen?

Janet Müller: Ich war nach BTN ständig im TV
Meine Ziele sind erstmal 2017 ein gesundes Baby zu Welt zu bekommen und meinen Job als Mama und meine Kariere als Fotografin…
TV schauen wir mal , ist für mich erstmal nicht Vorrang  Familie geht vor

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Scars of Xavier – Interview mit dem Hauptdarsteller Marc Engel

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Auf facebook sind wir auf das Filmprojekt „Scars of Xavier“ gestoßen.  Die Story hat uns sofort mitgerissen, der Trailer hat uns geflasht und die ersten Bilder haben uns super gefallen. Aus diesem Grund haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen dem Hauptdarsteller Marc Engel, der den Xavier verkörpert, ein paar Fragen zu stellen um euch einen tieferen Einblick in das gesamte Projekt zu gewähren. Zudem habt ihr die Möglichkeit selbst ein Teil davon zu werden. Unter www.startnext.com/scarsofxavier erfahrt ihr wie…


VAN★DALE: 
Wie bist du zur Hauptrolle im Independent Film „Scars of Xavier“ gekommen?

Marc Engel: So weit ich mich erinnern kann, war Kai Bogatzki noch dabei Timo RosesReeperbahn“ zu schneiden, könnte aber auch sein, dass er schon den Trailer zu „Deathwish: Zero“ geschnitten hat? Irgendwo zwischen diesen beiden Filmen muss er sich in mich „verguckt“ haben haha. Scherz beiseite, im Frühjahr 2015 hat er mich angeschrieben, erwähnt was er vor hat und worum es geht und er hatte mich wirklich schon beim „Aufhänger“ Serienkiller. 😀 Da ich gut gemachte Thriller, Serienkiller-Filme liebe, es leider nur zu wenig wirklich gute und überraschende gibt, war ich direkt Feuer und Flamme und habe mich auch ein Tick geärgert. Da der Anteil Autor in mir nie selbst darauf gekommen ist, einen coolen Serienkiller zu „erschaffen“. 😀 Jedoch gibt es bei Kai und mir dazu auch noch viele ähnliche „filmische Vorlieben“. Wir feiern beide ähnliche Werke und Figuren. Es hat irgendwie direkt gepasst, was er vorhatte und welche Ideen ich einbringen konnte und dann startete das entwickeln von „filmischer Magie“.


Promofotos für den Kalender – eine Hommage an die Großen:

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VAN★DALE: Um was geht es in den Film?

Marc Engel: Nun im Grunde wirkt die Story scheinbar recht klar und „einfach“. Wir versuchen eine Geschichte zu erzählen in dem der Serienkiller im Mittelpunkt steht. Die wenigen Werke die fast jedem Filmfan gefallen, die kann man an 2 Händen abzählen. Da kommen dann bei den meisten immer dieselben Titel in eine Top 10 wie „Sieben, „Das Schweigen der Lämmer“, „Saw“, „Zodiac“, „Hannibal“ usw.. Jedoch sind in diesen Werken fast immer die Profiler, Cops und Co. die Hauptfiguren und der Killer ist die Nebenfigur. Dabei sind gerade die Serienkiller die interessanteren Charaktere , von denen man eigentlich mehr sehen und erfahren will. Natürlich gibt es viele Werke im Indi/Low, oder in B-Film-Bereichen wo die Hauptfigur der Killer selbst ist. Doch meistens sind diese Werke dann schlecht umgesetzt, gespielt, arten in einem Schlachtfest aus oder sind mit einem „moralischen Kompass“ ausgestattet, das die Freude des Anschauens dämpft. Wir haben versucht eine Figur zu erschaffen die auf Augenhöhe mit den „Big Boys“ ist, somit sich mit den Besten in dem Genre messen kann. Nicht wirkt wie eine Kopie von den wenig guten, fiktiven Charakteren in dem Bereich. Im Grunde zeigen wir Xaviers „Alltag“ aber völlig anders als einige es erwarten werden. Es ist im Ansatz ein Thriller, minimal ein Drama, eine „Charakterstudie“ aber eine völlig andere, da er nicht Hannibal, Dexter, Norman; Bateman oder Henry ist. Teilweise erzählen wir diese Geschichte „genreübergreifend“, anders und ich bin überzeugt, dass wir viele mit diesem Film überraschen werden. Mehr kann ich nicht erzählen ohne Gefahr zu laufen zu spoilern. Da wir so viele coole Ideen in den Film gepackt haben, dass ich es am liebsten in die Welt schreien möchte aber noch nicht darf. 😉 Ach ich liebe Xavier einfach, was soll ich sonst noch schreiben? Abgesehen davon, dass ich felsenfest davon überzeugt bin, das ihn viele lieben werden. Natürlich haben wir nicht das Geld von Hollywood aber ich bin mir sicher, dass Xavier sich in die Herzen der Genre-Fans killen wird . 😀




VAN★DALE: 
Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?

Marc Engel: Vorbereitet hmm. Da ich dazu neige einen „Tick“ mehr zu machen als „erfragt“, wenn sich der Stoff oder die Figur lohnt, haben Kai und ich ständig Ideen hin und her geworfen. Als so langsam das Gerüst stand wer dieser Typ Xavier eigentlich genau ist, fing ich an ein „Charakter-Tagebuch“ für Xavier zu erstellen um mir mit der linken Hand das Schreiben beizubringen. Das bereits Ende August 2015, ich blieb auch dabei bis Anfang Winter. Dann gab es eine Zeit lang ein „On Hold“ für Xavier, da Kai erst einen anderen kleinen Film machen wollte vor „Scars of Xavier“. Das änderte sich Anfang 2016 wieder, so dass ich damit weitergemacht habe. Ich habe jetzt keine Riesensprünge damit erreicht aber mittlerweile kann ich ganz „ok“ mit der linken Hand schreiben. Ich habe mir auch ein paar kleine Tricks mit dem Messer angeeignet. Auch wenn man einiges davon im Film gar nicht wirklich vordergründig sehen wird, mir war das aber wichtig, dass wenn er (Xavier) schon so lange dabei ist und tut was er tut, er mindestens beidhändig sein muss. Auch im Interesse seiner privaten Leidenschaft. 😉 Abgesehen davon war mir recht früh klar, dass Xavier sehr dürr aussehen sollte, wie jemand der wenig schläft, weil dieser Trieb in ihm so stark ausgeprägt ist, er selten zur „Ruhe“ kommt, besonders nachts. Er wie jemand wirkt der ständig Hunger hat, weil sein „Killerinstinkt“ ihn an den Punkt gebracht hat an dem er sich gerade befindet. Ich wollte diese Note auch äußerlich vermitteln. Also habe ich angefangen abzunehmen, ein bisschen zu trainieren und habe bereits 10 kg für Xavier abgenommen, das klingt nicht viel, aber da ich für „Reeperbahn“ schon 8 kg abgenommen hatte und fast 2 Jahre das Gewicht gehalten habe für eine evtl. Fortsetzung die immer mal im Raum stand. Sprich plus minus 2 – 3 Kg, liege ich aktuell bei 18 Kg unter meinem „Normalgewicht“. Der Prozess ist noch nicht beendet, ich will noch ein paar Kilo abwerfen. Dann natürlich klassische Recherche hier und da etwas gelesen, die besten Filme in dem Bereich erneut und zum 50. Mal angeschaut. Auch viele Dokumentarfilme über bekannte Serienkiller wie Dahmer, Gacy und Co.. Jedoch auch versucht mich nicht zu sehr von den realen und fiktiven Figuren leiten zu lassen, immerhin wollen wir keine Kopie erschaffen. Irgendwann sind Kai und ich an den Punkt angekommen, wo wir in Xaviers „Entstehungs-Phase“ glücklich sagen konnten „Xavier ist keine Kopie und er lebt“. Das werden dann auch viele erkennen, sehen wenn es so weit ist. Dazu habe ich nur das Nötigste gegessen um „hungrig“ zu bleiben, das war schon bei den Dreharbeiten zu „Reeperbahn“ sehr hilfreich. Abgesehen davon wollte ich im 1. Drehblock mich so gut es ging von der Außenwelt abkapseln. In Xaviers Wohnung wohnen, wenig Kontakt zu anderen Menschen haben, kein TV, nur 2 – 3 Mal am Tag das Handy nutzen, um den Liebsten zu sagen, dass man noch lebt etc. 😀 Das Vorhaben war nur in den Drehphasen, den Kontakt zu Menschen zu haben, das hat auch ganz gut geklappt die ersten 3 – 4 Tage aber danach ging das nicht mehr zu 100 %. Zum einen verstand man sich dann auch zu gut mit Cast und Crew und das letzte was ich will, ist als Diva zu gelten, davon gibt es so schon genug in der Szene. Zum anderen war Xaviers Wohnung irgendwann so „abgerockt“, dass ich da nicht mehr wohnen konnte, also musste ich auf der Couch der Regie schlafen und hab ihn nachts immer höflich aus sein Wohnung „befördert“ damit ich wieder „Ruhe“ hatte haha. 😀 Jedoch waren auch die paar Tage hilfreich, weniger „ich“ zu sein und mehr er. Besonders wenn ich alleine war, in mein Tagebuch kritzelte oder meine Rituale durchzog. Ich hatte mir in den Tagen kleine „Rituale“ zurecht erarbeitet, die dann wenn es kurz vor Drehstart zu lustig wurde oder ich wieder zu sehr rauskam, mich dadurch wieder schnell in diesen Zustand zu befördern, dass ich alle um mich hasse. 😀 Es gab schon ein paar Momente wo mir alle unheimlich auf den Keks gingen. Dazu kamen Tag für Tag ein paar kleinere oder größere Verletzungen dazu, so dass meine Ungeduld, der Hunger, der innere Zorn über teilweise Bagatellen wuchs. zum Glück hatte ich da kein Messer in der Hand haha. Im Grunde bin ich ein netter Kerl aber das ist wenig hilfreich, wenn man einen kompletten „Weirdo“ geben will. Ich hab zwar versucht meinen „Opfern“ ein gutes Gefühl zu vermitteln beim Dreh aber im selben Atemzug, zu zeigen, dass sie einem völlig egal sind, obwohl man den echten Mensch dahinter mag, ist schon ein Balanceakt. Ich hoffe es ist mir gelungen und die Damen sehen es mir nach, im Grunde war ich noch viel zu nett zu den Ladies? 😉 😀


VAN★DALE: Wird es auch eine deutsche Version des Filmes geben?

Scars-of-XavierMarc Engel: Natürlich wird es eine deutsche Version geben, ursprünglich war es ja auch mal der Gedanke ihn in deutsch zu machen aber wir haben früh erkannt, dass wir mehr Menschen damit erreichen können, wenn wir ihn in englisch machen. Ich denke, das verdient dieser Film am Ende auch. Klar sind wir hier im Indi/Low Sektor aber wir wollen den Leuten wirklich etwas bieten, etwas das viele in dem Bereich einfach so nicht machen, wie wir es schon bereits im 1. Drehblock umgesetzt haben und im 2. Drehblock kommen teilweise die „großen Elemente“ dazu. Es steckt so viel Herzblut in diesem Projekt und trotz der ganzen Wehwehchen die sich angehäuft haben im 1. Drehblock und obwohl ich über 2 Wochen gebraucht habe um geistig und körperlich wieder zuhause anzukommen, zu heilen, freue ich mich wieder tierisch auf den 2. Drehblock. 🙂



VAN★DALE: Was hat es mit der Crowdfunding Kampagne auf sich?

Marc Engel: Nun irgendwann in der Entstehungsphase des Stoffes hatten wir Produzenten, Interessierte, Schwätzer, das klassische „Blabla“ der Filmszene halt. Ein wichtiger Geldgeber ist uns kurz vor Produktionsstart abgesprungen, also haben wir die „Crowdfunding Kampagne“ ins Leben gerufen. Mittlerweile so wie ich es verfolgt habe ist es schwerer, als noch vor 5 oder 3 Jahren an das Geld zu kommen. Erfolgreich ein Crowdfunding hinter sich zu bringen, sprich das Ziel zu erreichen. Besonders, wenn man keine „Namen“ an Bord hat, sprich keine bekannten Namen/Schauspieler die das Projekt tragen könnten, vorantreiben. Ich habe schon interessante Stoffe scheitern gesehen, weil keine Namen/Vips an Bord waren und teilweise 0815 Stoffe, „Bananenbieger-Werke“ die hohe Summen erreichen konnten, weil sie Namen an Bord hatten. So ist das halt. Nun wir wollen nicht mal viel, weil wir das „Budget-Gerüst“ haben für den Film aber wir haben halt auch einige Sachen vor in der Post und diese Summe dient halt auch dazu, um den Film zusätzlich aufzuwerten. Wir gehen schon mit viel Kreativität und einem enormen Ideenreichtum an den Film, reißen uns den Hintern auf. Die paar Hauptköpfe machen was sie können, um dem Film mehr Leben einzuhauchen, u. a. auch Sascha Goldbach, der den Film mitproduziert. Irgendwann kommt man halt an seine Grenzen was Ideenreichtum angeht um dem Film einen bestimmten Look zu geben, ihn groß wirken zu lassen. Dann braucht man halt leider irgendwann wieder das „liebe“ Geld, damit es wirklich dem Film zugute kommt. Deswegen brauchen wir halt noch diese Summe und wir sind wirklich keine Verschwender, bei uns geht genau die benötige Summe X in den Film. Ich habe in der Drehzeit nicht im Hotel gewohnt und mich vom Zimmerservice verwöhnen lassen. Die Hälfte der Zeit habe ich auf einer abgerockten Matratze in „Xaviers Wohnung“ geschlafen, die andere Hälfte auf einer Couch. Meistens habe ich im Grunde kaum gegessen oder halt das Nötigste. Hin und wieder auch in Mama Bogatzkis Kochtopf gegriffen (was nebenbei bemerkt immer lecker war, danke) und habe mir ein paar Kellen Gekochtes auf den Teller gepackt um nicht zu sterben haha. Ich will sagen, das Geld das wir haben geht gnadenlos in den Film und leider nicht in meine „Altersvorsorge“. 😉 Deswegen brauchen wir jeden, der uns unterstützen kann, kauft euch eine Schachtel Zigaretten weniger, ein Mittagessen weniger beim Lieblingsitaliener, einen schlechten Hollywood-Blockbuster weniger in eurer Sammlung und supportet uns. Wenn ihr Serienkiller-Filme mögt, werdet ihr Xavier vergöttern. Seid ein Teil dieses Projektes und ihr werdet nicht enttäuscht werden. Das hier ist ein „Once in a Lifetime Shot“. Noch könnt ihr ein Teil, von etwas Magischen werden/sein. In einer Woche ist es zu spät. Btw, vielen Dank an alle die uns bis hierhin schon unterstützt haben, teilen, darauf aufmerksam machen u. s. w. ihr rockt. Ich gehe davon aus, dass es wenn der Film fertig ist keiner bereuen wird der an uns geglaubt hat oder ich habe halt keine Ahnung von Filmen. Abgesehen davon verlange ich nichts wozu ich nicht selber bereit bin, ich glaube so sehr an das Projekt, den Film, dass ich selbst mitproduziere und mein eigenes Geld in den Film investiert habe. Bedeutet, dass ich so sehr wie nie zuvor an diesen Film glaube. Ich habe jetzt schon für den Film geschwitzt, gehungert, geblutet und ich war noch nie so fertig nach einem Dreh wie nach diesem. Das bedeutet, trotz Verletzungen haben ich das Beste gegeben, das zu diesem Zeitpunkt möglich war, ich denke das wird man dem Film ansehen. Cast und Crew ebenfalls, deswegen werdet Teil davon, nächstes Jahr, wenn der Film fertig ist und seine Festivalreise antritt, werden sich bestimmt einige ärgern, die nicht ausreichend an uns geglaubt haben, davon bin ich überzeugt. Danke Herr Bogatzki für diese Reise bis hier hin und auch an dich Franke Thx. Cheers


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Blitzinterview – Rod Usher über MISFITS

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Rod Usher, der Sänger der Horrorpunkband The Other nahm sich ein paar Minuten Zeit um uns ein paar Fragen rund um die Band MISFITS zu beantworten.

 
VAN★DALE: Wann hast du Misfits das erste Mal gehört? Kannst du dich noch an den Song erinnern?

Rod Usher: Wie viele andere kannte ich erst die Coversongs von Metallica („Last Caress“ und „Green Hell“) schon als sie Ende der 80er veröffentlicht wurden, bevor ich mir dann ca. 1993 eine Misfits LP von einem Kumpel ausgeliehen habe. Das war die „Collection 1“ und ich weiß noch, dass mir zuerst der ultramiese Sound in Erinnerung blieb, dann er Refrain von „Where Eagles Dare“, wo Glenn „I ain’t no god damn son of a bitch“ singt und dann jedes Stück plötzlich zum Ohrwurm wurde. Das Reunion Album „American Psycho“ habe ich dann massiv abgefeiert und die Band 1997 das erste Mal in der Zeche Carl in Essen live gesehen. Davon gibt es sogar ein Video, wo man sieht, wie ich beim zweiten Song oder so von der Bühne dive. 2004 hat meine Band The Other die Misfits dann das erste von vielen Malen supporten und ich durfte direkt als Gastsänger beim Song „Skulls“ die Leadvocals übernehmen.

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VAN★DALE: Welcher Song ist heute dein Favorit?

Rod Usher: Puuuuh, ganz schwer, da es fast nur Hits aus der Zeit zwischen 1977 und 1999 gibt. Zu meine Faves gehören sicherlich „Angelfuck“, „Skulls“ oder „20 Eyes“ mit Glenn am Gesang und „Dig up her Bones“, „From Hell they came“ und „Scream“ mit Michale Graves am Mikro.

VAN★DALE: Danzig oder Michale Graves?

Rod Usher: Die alte Frage…. Danzig hat alles erfunden, das Konzept entwickelt, die Klassiker geschrieben, den Vocal-Style definiert, ein ganzes Genre aus der Taufe gehoben. Graves allerdings hat das Ganze eigenständig und exzellent weiter geführt und ebenfalls All-Time-Hits geschrieben. Aber ohne Danzig keine Misfits, daher geht meine Stimme an Glenn.

Rod Usher: Ich muss das fragen: Würdest du je wieder mit Jerry Only auf einer Bühne stehen?

Glenn Danzig: Hahahaha….nein!

13177185_1079877052074927_8267607443023922417_nVAN★DALE: Bei einem Interview, das du vor kurzem mit Danzig geführt hast, schloss er es aus nochmal gemeinsam mit Jerry Only auf der Bühne zu stehen. Wie hast du auf die Mitteilung der Reunion-Show reagiert und was hältst du davon?

Rod Usher: Ich war mehr als überrascht, wie wohl jeder. Damit hätte ich nie gerechnet. Ehrlich gesagt, bin ich hin und her gerissen. Danzig habe ich schon mit Doyle auf Festivals zusammen gesehen und ein Tränchen verdrückt. So gesehen freue ich mich natürlich sehr und habe kurz überlegt nach USA zu fliegen, so wie ich es damals bei der KISS-Reunion gemacht habe. Noch lieber wäre mir vielleicht eine Wiedervereinigung des Original Danzig-Line-Ups und parallel eine Reunion der 90er Misfits. Dann hätte man zwei geile Bands.


The Other – Homepage:
www.theother.de
The Other – facebook:
www.facebook.com/theotherhorrorpunk


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VAN★DALE Model des Monats – Yvonne F.

In unseren neuen Rubrik „VAN★DALE Model des Monats“ stellen wir euch jeden Monat ein Model aus der Tattooszene vor. Diesmal – die bezaubernde YvonneF.


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VAN★DALE: Würdest du dich selbst als „Tattoomodel“ bezeichnen?

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Yvonne F.: Ich würde mich schon als Tattoo Model bezeichnen ja!

 



VAN★DALE: Beschreibe dich selbst in 5 Worten.
Yvonne F.: Ich bin : lieb, humorvoll, zickig und ehrlich



VAN★DALE: Würdest du dich für einen guten Zweck nackig machen?
Yvonne F.: Nein würde ich nicht ! Ich persönlich finde nackt sollte mich nur mein Freund sehen.


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VAN★DALE: Was willst du als Model noch erreichen?
Yvonne F.: Ich würde gern durch meine Tattoos bekannter werden. 🙂


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VAN★DALE: Wo kann man dich treffen?
Yvonne F.: Meistens auf Tattooconvention oder übers Internet.

 



VAN★DALE: Ohne was kannst du nicht leben?
Yvonne F.: Ohne meine Katze, meine famile, meine Freunde und mein Handy könnte ich nicht leben.



VAN★DALE: Welche vier Gegenstände würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Yvonne F.: Handy, Ladekabel (um Strom würde ich mich kümmern) Messer, und eine Uhr.


VAN★DALE: Welche Musik hörst du?
Yvonne F.: Eigentlich alles aber am liebsten Böhse Onkelz.


VAN★DALE: Was gefällt dir an dir am besten?
Yvonne F.: Meine Augen.

 


VAN★DALE: Wie beschreiben dich deine Freunde?
Yvonne F.: Verrückt.



VAN★DALE: Welche Projekte stehen an bei dir?
Yvonne F.: Projekte direkt nicht… Ich lass es auf mich zu kommen...



VAN★DALE:
Hast du Lieblingsfotografen?
Yvonne F.: Ja ..z.b Christian von Kucil Photography, Jörg von Stahlblaue Augen oder Photographie miro!


Wir verlosen 3 Autogrammkarten mit
persönlicher Widmung von Yvonne F.

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Das Gewinnspiel endet am 15.April 2016 um 20:15 Uhr – die drei Gewinner werden am 17.April 2016 ausgelost. Die Gewinner werden umgehend via E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 


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Yvonne F. @ facebook

Liza Sew

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Liza Sew steht für Individualismus – fernab der Massenindustrie werden hier Unikate von Hand gefertigt. Die Modeschöpferin aus Niederbayern steckt ihr gesamtes Herzblut in ihre punkigen Einzelstücke, was man den Teilen definiti ansieht. Für VAN★DALE nahm sie sich die Zeit und gewährte einen Einblick hinter die Kulissen.


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Liza by Task77

VAN★DALE: Wer ist das Gesicht hinter dem Label „Liza Sew“?

Liza Sew: Das Gesicht hinter dem Label bin aktuell nur ich – Liza, 25 Jahre alt, aus Landshut – Punkrock- & D.I.Y.-Fan.


VAN★DALE: Hast du eine Ausbildung als Schneiderin / Modedesignerin gemacht oder hast du dir alles selbst beigebracht?

Liza Sew: Ich habe eine Ausbildung an der Deutschen Meisterschule für Mode in München gemacht – Schwerpunkt waren dabei Grafik- und Modedesign. Allerdings habe ich mir das Nähen trotzdem über einige Jahre nahezu gänzlich selbst angeeignet.


INDIVIDUELLE, HANDGEFERTIGTE KLEIDUNG FERNAB VON MAINSTREAM UND MASSENPRODUKTION


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VAN★DALE: Wie kamst du auf die Idee, selbst Mode zu kreieren?

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Victoria van Violence

Liza Sew: Eigentlich habe ich wirklich schon ganz früh angefangen, mir meine Klamotten selbst zusammen zu basteln. Das war im Anfangsstadium wirklich eher eine Bastelei… es hat schon ein paar Jahre gedauert, bis ich mich da mal dahinter geklemmt und langsam das Nähen und Schnittezeichnen gelernt habe. Eigene Klamotten wollte ich zum einen, um mich durch meine Kleidung von der Masse abzuheben und einfach anders auszusehen. Den Aspekt, etwas wirklich Individuelles zu tragen, das garantiert kein Zweiter besitzt, versuche ich mit den von mir produzierten Unikaten jetzt auch an die Leute weiterzugeben. Etwas Einzigartiges zu besitzen, das nur DU hast – ich finde das einfach wahnsinnig besonders. Ich habe das Label also gegründet, weil ich noch nie ein Freund von Massenware und Mainstream war. Außerdem habe ich die Umstände, unter denen die meisten erhältlichen Klamotten hergestellt werden, schon immer kritisch betrachtet.


 

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VAN★DALE: Machst du auch Anfertigungen nach Kundenwunsch?

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Liza Sew: Leider bringe ich spezielle Sonderanfertigungen zeitlich einfach gar nicht unter. Mein Sortimentumfang ist relativ breit gefächert, ich versuche immer reihum alles aufzustocken – peu à peu – und ich komme damit schon nicht mehr richtig hinterher. Da ich aktuell einfach alles alleine manage und Nähen einfach mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist, ist mir das leider derzeit nicht möglich.

 


Ganz klar:
Liza Sew gegen Faschisten, Rassisten, Sexisten und homophobe Idioten !


VAN★DALE: Wie lange sitzt du in der Regel an einem Einzelstück?

Liza Sew: Das fällt komplett unterschiedlich aus – zum Beispiel machen sogar manche Westen im selben Schnittmuster einen ganz unterschiedlichen Aufwand – da kommt es dann auf die Art und Menge der Verzierungen an. Los geht‘s mit dem Zuschnitt, der Design-Idee und zu guter Letzt folgen die Fotos vom Endprodukt, die dann mit Artikelbeschreibung in den Shop kommen – das alles dauert natürlich auch eine gewisse Zeit. Aber sprechen wir mal von der reinen Nähzeit – also nur die Zeit, in der ich an der Nähmaschine sitze und das Produkt fertige. Bei Jeanswesten für Mädels sind das meistens zwischen vier und sechs Stunden, für Männer-Jeanswesten brauche ich eine gefühlte Ewigkeit.


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MBlickfang Photography


 

VAN★DALE: Du bietest auch Mode für Kinder an, wie kam es dazu?

Liza Sew: Ich weiß gar nicht mehr, ich glaube angefangen hat das mit einer Bekannten, die gern Liza-Sew-Klamotten trägt und eine Tochter hat. Da habe ich mal Westen im Partnerlook für die beiden genäht.

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VAN★DALE: Du kommst aus Niederbayern, wie reagiert dein Umfeld auf deinen individuellen Style?

Liza Sew: Die Einen sind recht begeistert und sprechen mich auch auf meine Kleidung an, die Anderen schauen auch mal komisch. Natürlich falle ich hier mehr auf, als es zum Beispiel in Kreuzberg der Fall wäre. Eigentlich achte ich aber auch gar nicht wirklich darauf, wie mein Umfeld reagiert. Ich finde jeder soll so rumlaufen, wie er sich wohlfühlt.


VAN★DALE: Wie geht es weiter mit Liza Sew?

Liza Sew: Na hoffentlich rosig. Vom 22. bis 24. April gibt es einen Liza-Sew-Stand in Frankfurt bei der Tattoo Convention – außerdem sind natürlich noch weitere Stände in diesem Jahr geplant. Dadurch will ich einfach noch ein paar mehr Leute auf das Label aufmerksam machen. Vor allem aber möchte ich erreichen, dass ich weiterhin so tolles Feedback bekomme und die Leute ihre Liza-Sew-Teile gerne und über lange Zeit tragen. Ich will schließlich Lieblingsteile und keine Wegwerfprodukte / Modetrends schaffen.


Zu gewinnen gibt es auch wieder etwas,
wir verlosen 2 Teile (Shirt oder Tank) von Liza Sew

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Gewinnen kannst du, indem du den Anweisungen unseres facebook-Posts befolgst.
Hast du dies erledigt, suche dir ein Shirt oder Tank auf der Seite www.liza-sew.de aus und fülle folgende Felder aus (bitte achte bei der Auswahl auf die verfügbaren Größen):

Das Gewinnspiel endet am 15.April 2016 um 20:15 Uhr – der Gewinner wird am 17.April 2016 ausgelost. Der Gewinner wird umgehend via E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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www.liza-sew.de
facebook.com/lizasew
instagram.com/liza_sew/

Suicide Girl der Woche: Fraise Suicide

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eb209e1f89411ca83e12577bd1242594Name: Fraise Suicide

S
tadt:
München

Suicide Girl Hopefull seit: 2007

Suicide Girl seit:
2008

Bodymods:
nicht genug Tattoos

Suicide Girls:

www.suicidegirls.com/girls/fraise


 

VAN☆DALE: Wie kam es dazu, dass du ein Suicide Girl wurdest?

Fraise Suicide: Ich war früher ein wenig schüchtern und unsicher. Das wollte ich bekämpfen. Also habe ich überlegt, in welcher Situation ich mich am unwohlsten fühlen würde. Und das war ganz klar, sich vor anderen auszuziehen. Das größte Publikum für mein Vorhaben bekam ich im Netz, aber ich wollte auch sichergehen, dass alles im richtigen Umfeld passiert. Ich hatte ein paar Jahre zuvor einen Bericht über Suicide Girls in einem Tattoo-Magazin gesehen und war von den Mädchen fasziniert. Sie waren selbstbewusst, stark, schön und jede hatte ein gewisses Etwas. Wer möchte da nicht dazu gehören? Also habe ich mich beworben und bin 2007 nach Berlin gefahren, um mein erstes Set zu shooten, das auch gleich gekauft wurde.

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VAN☆DALE: Was bedeutet es für dich ein Suicide Girl zu sein?

Fraise Suicide: Suicide Girl zu sein hat mein Leben maßgeblich positiv beeinflusst. Ich habe ein ganz neues Selbstbewusstsein gefunden und war auf einmal die Person, die ich immer sein wollte. Es mag dramatisch klingen, aber durch Suicide Girls habe ich zu mir selbst gefunden. Und darüber hinaus habe ich viele neue Freundinnen unter den Mädchen gefunden. Wir treffen uns, wann immer wir können. Auch wenn wir über das ganze Land, teilweise sogar in der ganzen Welt verteilt sind. Ich bin mit Suicide Girls aus LA, San Francisco, Portland, NYC und Minneapolis befreundet und weiß, dass ich dort immer willkommen bin. Mein Gästebett steht natürlich auch immer für Mädchen aus aller Welt bereit. In der Community habe ich ebenfalls viele Freunde gefunden. Ich glaube, viele Leute wissen nicht, was für eine enge Community hinter SG steht. Es findet ein intensiver Austausch zu allen möglichen Themen statt und jeder findet seine Nische auf der Seite. Wer allerdings rechte Ideologien verbreitet, fliegt. Frauenfeindlichkeit hat natürlich auch keinen Platz. Ach ja, und ein paar gute Modeljobs habe ich auch noch an Land ziehen können. Danke, SG!


 

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MUCFoto Photography

VAN☆DALE: Wie reagiert deine Familie und dein Bekanntenkreis auf deine Freizügigkeit?

Fraise Suicide: Ich hatte nie das Gefühl, dass daraus ein großes Ding gemacht wird. Schließlich ist es mein Körper und auch meine Entscheidung, was ich damit mache.


VAN☆DALE: Was ist dein Tipp für Interessierte, die auch ein Suicide Girl werden möchten?

Fraise Suicide: Da ich die Nachrichten auf der SG Germany Facebook page beantworte, werde ich ständig mit vielen Fragen rund um die Seite und den Bewerbungsprozess konfrontiert. Mein Rat an alle Interessierten: Schaut euch die Seite gut an und lest euch die FAQs aufmerksam durch. Die meisten Fragen werden im Vorfeld beantwortet. Mach dir einen Account und werde Mitglied, dann kannst du dich selbst davon überzeugen, wie großartig die Community ist. Und natürlich kannst du dir dann auch alles Sets ansehen. Überlege dir, ob die Seite das Richtige für dich ist. Wenn ja, dann bewirb dich und versuche, dein erstes Set mit einem staff photographer zu shooten. Denn die wissen am besten was ankommt und stehen dir professionell zur Seite. Sei du selbst und zeige wer du bist!


 

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VAN☆DALE:
Wärst du generell an Suicide Girls Germany Veranstaltungen interessiert?

Fraise Suicide: Aber klar! Unser letztes großes Treffen ist viel zu lange her. Und es gibt so viele Mädchen, die ich noch nie getroffen habe. Auf jeden Fall!

 


VAN☆DALE: Was du unbedingt noch loswerden möchtest…

Fraise Suicide: Wenn jemand Fragen zu Suicide Girls hat, schreibt mir auf der SG Germany Facebook page! Ich leite auch gerne Booking- und Interview-Anfragen weiter. SG Germany is alive and kicking, und wenn man den Gerüchten glauben darf, kommen ein paar tolle Sachen auf uns zu.



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Interview mit Missy – der Gründerin der Suicide Girls

Suicide Girls – das sind doch die tätowierten Mädchen aus Amerika, die gern etwas mehr von sich zeigen… So denken die meisten Leute, doch das ist so nicht richtig. Die Suicide Girls sind viel mehr als das. Tausende Frauen aus der ganzen Welt haben sich innerhalb derletzten 15 Jahre zu einer riesen Community zusammengefunden. Gefeiert wird das anders sein, das frei sein, das einfach man selbst sein – das ist der Suicide Girls Lifestyle.

VAN★DALE wird in Zukunft eng mit den Suicide Girls zusammenarbeiten.
Wir starten mit einem Interview mit Missy – der Gründerin der Suicide Girls.
Zukünftig werden wir euch zudem immer Montags eines der deutschen Suicide Girls vorstellen. Und das ist erst der Anfang…


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Missy Suicide – die Gründerin der legendären Suicide Girls

 

VAN★DALE: Du bist die Gründerin der Suicide Girls. Wie, wann und warum hast du dieses Projekt in’s Leben gerufen?

Missy: Suicide Girls wurde 2001 gegründet, also vor 15 Jahren- was wirklich verrückt klingt, wenn man drüber nachdenkt. Ich dachte damals, dass ich ein paar der schönsten Frauen der Welt kenne, welche nicht im entferntesten Sinne wie in den Mainstream Medien aussahen. Ich wollte einen Platz für sie schaffen, in dem sie als Schönheiten gefeiert werden und in dem sie ihre Gedanken und Gefühle der Welt mitteilen können.

 

VAN★DALE: Was bedeutet der Name „Suicide Girls“ und wie bist du darauf gekommen?

Missy: Der Name stammt aus einem Chuck P. Buch, in dem er Frauen beschreibt, die sich dafür entschieden haben, sich nicht anzupassen; dem sogenannten „social suicide“ (Sozialen Selbstmord)

VAN★DALE: Für was stehen die Suicide Girls heute?

Missy: Hier sind die Grundvoraussetzungen, von denen ich denke, dass man sie benötigt, um erfolgreich zu sein:
1. Hab Vertrauen in dich, denn nur so kannst du alles machen was du willst. Der erste Schritt damit andere an dich glauben ist, zuerst an dich selbst zu glauben.
2. Sei leidenschaftlich, aber sei auch kritisch mit dir, sei offen für Feedback. Sei dir sicher, dass du deine Leidenschaft auf dem nützlichsten und rentablesten Wege umsetzen kannst.
3. Hab keine Angst davor, Fehler zu maachen. Keiner ist perfekt. Gestehe sie dir ein, korrigiere sie schnell, lerne aus ihnen und geh deinen Weg weiter. Mach dich nicht unnötig deshalb fertig. Ich habe herausgefunden, dass sich Frauen viel schwerer damit tun, sich selber zu verzeihen als Männer. Männer machen genauso viele Fehler, aber sie hängen sich nicht daran auf. Das solltest du auch nicht „wink“-Emoticon
4. Umgebe dich mit ebenfalls leidenschaftlichen Menschen. Schaffe eine Umgebung, in der sie ihre Ideen frei aussprechen können. Biete ihnen Strukturen und Ziele um ihnen dabei zu helfen, ihre Größe zu entfalten.

5. Hab Spaß bei dem was du tust.

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VAN★DALE: Hast du jemals dieses weltweiten Erfolg erwartet?

Missy: Als wir Suicide Girls ins Leben gerufen haben, waren es glaub ich nur ein Dutzend Mädchen aus Portland (Oregon), die ich fotografiert habe. Jetzt sind es bereits 3000 aus der ganzen Welt, mit der Antarktis. Ich hätte mir niemals erträumen lassen, dass wir solch einen internationalen Erfolg haben würden aber ich bin so dankbar über die anderen Menschen aus der Welt, die genauso denken, sich austauschen möchten und die die besondere Schönheit der Mädchen genauso feiern wie ich. Ich denke, die Bekanntheit kommt daher, dass die Menschen mehr suchen, als immer wieder die selben Standartschönheiten, die wir jeden Tag zu sehen bekommen. Sie entdecken SuicideGirls, und das erste, was sie bemerken sind selbstbewusst schönen Frauen auf den Bildern und die auffallende Ehrlichkeit und Echtheit der Mädchen. Sie werden süchtig nach der Community, und sie entwickeln dort Freundschaften. Es ist eine großartige Sache. Du schließt Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt, und es ist eine der schönsten Arten Kontakte zu schließen.

 

VAN★DALE: Bist du denn auch ein Suicide Girl?

Missy: Ich bin kein Model. Ich erfand Suicide Girls for 14 Jahren. Ich war die erste Fotografin und Gründerin der Seite.

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VAN★DALE: Wie kann man ein Suicide Girl werden?

Missy: SuicideGirls können sich auf der Seite www.suicidegirls.com/model/ bewerben. Man füllt einen Fragebogen aus, fügt Fotos etc hinzu. Wenn ihr Antrag genehmigt wird, müssen sie Unterlagen einreichen und eine Bildstrecke erstellen, in der sie zeigen, wie sie sich sich am sexiesten fühlen, entweder mit einem unserer Fotografen oder auf eigene Faust. Wenn ihre Bilder unseren Standarts entspricht, fügen wir die Fotos in den Mitgliederbereich ein und die Mitglieder geben ein Feedback ab. Wenn das Girl aktiv in der Community mitmacht und eine Sedcard hat, die bei den anderen Mitgliedern gut ankommt, stehen die Chancen sehr gut, dass sie ein SuicideGirl wird. Wenn die Setcard noch nicht ganz ausgereift oder passend ist, hat jeder die Chance, seine Card innerhalb von 90 tagen zu löschen. Uns ist es sehr wichtig, dass sich die Mädchen zu 100 Prozent sicher sind ein SuicideGirl werden zu wollen.Sie sollen stolz auf die Fotos sein, die wir auswählen als „Set of the day“- denn die Fotos werden wohl für immer im Netz online zu finden sein „wink“-Emoticon Mein Rat an all die Mädls ist nur, dass ihr Vertrauen in euch haben sollt. Es wird immer Menschen geben, die sich eine Meinung darüber bilden, was ihr macht oder nicht macht. Aber wenn es sich für euch gut anfühlt, dann solltet ihr stolz auf das sein, was ihr macht und eure Erfolge feiern.

 

VAN★DALE: Es gibt auch ein paar deutsche Suicide Girls – was unterscheidet diese von den anderen Mädchen?

Missy: Die deutschen SuicideGirls sind unglaublich süß und hilfreich. Ihnen ist es sehr wichtig, dass man sich wohl fühlt und sie sind sehr kooperativ. Ausserdem möchten sie ihre Kultur mit uns teilen.

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http://www.facebook.com/SGGermany

 VAN★DALE: Was sind deine Pläne für die Zukunft der Suicide Girls?

Missy: Ich bin gerade dabei ein Buch zu schreiben, wir arbeiten auch daran, eine TV Show und eine neue TSHirt Kollektion heraus zu bringen. Noch dazu kommen wir bald nach Deutschland mit der Blackheart Burlesque Tour im Herbst. 🙂

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VAN★DALE: Wie du gerade erwähntest, werden die Suicide Girls zum Ende des Jahren für einige Shows nach Deutschland kommen – was erwartet uns?

Missy: Es wird eine verdammt tolle Zeit. Die Show wird sexy, lustig und mit einem genialen Soundtrack untermalt. Du wirst die Show nicht ohne ein Lächeln zu verlassen können.


 

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und künftige gemeinsame Projekte.