Interview mit Aubry Fisher

aubry Aubry Fisher, bekannt aus Kat von D’s Erfolgsserie LA INK, hat sich die  Zeit genommen uns ein paar Fragen über ihre Zeit bei LA INK, ihr Verhältnis zu Kat von D und Ihre aktuellen Projekte zu beantworten.

 

VAN★DALE: Für alle, die dich nicht kennen – wer bist du und wo könnte man dich schon mal gesehen haben?

Aubry: Vielleicht haben sie mich schonmal auf VH1 bei der zweiten Staffel von „Rock of Love“, bei LA INK auf TLC oder als DJane in Hollywood gesehen.


VAN★DALE: So im Nachhinein, könntest du die Zeit zurückdrehen, würdest du nochmal bei „Rock of Love“ teilnehmen?

Rock of Love 2

Aubry: Würde ich. Ich habe wirklich Freundschaften fürs Leben geschlossen. Ich denke es hat mir Türen geöffnet, aber vor allem war es eine gute Erfahrung, eine die nicht viele Menschen in Ihrem Leben machen.


VAN★DALE: Wie bist du damals zu LA INK gekommen?

Aubry: Ich war bei Realitywanted.com unter Vertrag. Sie baten mich für LA INK vorzusprechen und das tat ich. So bin ich zu LA INK gekommen.


VAN★DALE: Hattest du dich anfangs mit Kat verstanden?

Aubry: Ganz am Anfang habe ich mich mit Kat verstanden, tatsächlich waren wir fast so etwas wie Freunde. Nach den Aufnahmen beschloss Sie komischerweise von einem Tag auf den anderen mich zu hassen. Sehr seltsam.


VAN★DALE: In einem Interview meintest du mal, dass Kat rein menschlich eine Katastrophe war – wie hat sich das gezeigt?

Aubry: Kat behandelt Menschen einfach nicht gut, selbst die Crew und sogar die Produzenten blieben vor ihr nicht verschont. Es war nicht schön mit anzusehen. Sie hatte auch wirklich seltsame Interessen – wie das Sammeln von verschiedenen in Alkohol konservierten tierischen Embryonen und vieler ausgestopfter Tiere. So viele tote Tiere um sie herum. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man ständig vom Tod umgeben sein will. Zum Ende hin meiner Zeit bei der Show, versuchte sie immer mehr wie ich zu sein. Sie blich ihre Haare, machte Selfies in Pastellfarben, und zog Hippieklamotten an. Die Arbeit wurde wirklich seltsam gegen Ende meiner Tätigkeit bei LA INK.

Kat @ facebook

Kat @ facebook


VAN★DALE: Kat postete heute, dass sie seit 8 Jahren clean ist, an den Drogen kann es also nicht gelegen haben.

Aubry: Also laut ihr, war sie die ganze Zeit clean – und so benahm sie sich auch.


 

 

VAN★DALE: Was denkst du – warum ist Kat so erfolgreich?

Aubry: Ich denke, dass irgendjemand – irgendwo an sie geglaubt und sie gepusht hat. Es war sicher nicht, weil sie so ein guter Mensch war.

Corey & Aubry

Corey & Aubry


VAN★DALE: Wie war es mit Corey?

Aubry: Corey ist toll. Ich kann gar nicht genug gute Dinge über ihn sagen. Er ist ein echter Profi und ein großartiger Tattoo-Künstler. Es ist eine Freude in seiner Nähe zu sein – ehrlich. Und seine Familie ist genauso. Wirklich gute Menschen.


VAN★DALE: Wenn du heute die alten Folgen anschaust, was empfindest du dabei?

Aubry: Einige von ihnen bringen mich zum Lachen, wieder andere machen mich traurig. Es ist einfach traurig zu sehen, wie schrecklich Menschen mit anderen Menschen umgehen.


VAN★DALE: Läufst du Kat noch ab und zu über den Weg? Wie ist euer Verhältnis mittlerweile?

Aubry: Erfreulicherweise sehe ich sie nie. Und ich habe überhaupt kein Verhältnis mehr zu ihr. Ehrlich gesagt hoffe ich Sie niemals wieder zu treffen.


VAN★DALE: Hast du dich denn überhaupt wohl gefühlt in der Alternativen-/ Tattoo-Szene?

Aubry: Ich war schon immer ein bisschen Gothic und hatte Tattoos. Seit ich jung bin, hänge ich in der Rock- und Gothic-Szene ab. Auch wenn ich mich wie ein Hippie kleide und Club Musik auflege. (lacht) Ich bin ein Chamäleon der Styles.

a-music

VAN★DALE: Wie verlief dein Leben nach dem Rausschmiss bei LA INK?

Aubry: Ich begann als DJane zu arbeiten und war eine Weile in der Musikszene unterwegs. Ich war wirklich gut.


VAN★DALE: Arbeitest du derzeit an neuen Projekten?

Aubry: Im Moment versuche ich, als Botschafterin für Morbus Crohn und in der Arbeit im Tierschutz aktiv zu sein.

VAN★DALE: Wir haben eine Organisation – Show INK – not RIBS, diese setzt sich gegen den Magerwahn auf den Laufstegen und den Medien ein. Wie denkst du darüber? Würdest du diese Organisation mit deinem Gesicht unterstützen?

Aubry: Das würde ich auf jeden Fall machen. Als Person, die an Morbus Crohn erkrankt ist, und weiß, wie ungesund es ist an Untergewicht zu leiden. Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass wir der Welt zeigen, dass es nicht schön ist ungesund zu sein. Ich würde definitiv mein Gesicht zur Verfügung stellen um euer Projekt zu unterstützen. 100%

VAN★DALE: Mal angenommen du würdest nach Deutschland kommen und unsere Tätowiererin Gerda van Dale würde dich kostenlos tätowieren, für welches Motiv würdest du dich entscheiden?

Aubry: Ich bin gerade nicht in der Lage zu reisen, aber wenn es einmal soweit ist, komme ich gerne auf dein Angebot zurück.


VAN★DALE: Was möchtest du uns noch mitteilen?

Aubry: Ich möchte nur daran erinnern, egal ob berühmt oder nicht, wir sind alle Menschen, und wir sollten nicht vergessen Menschen mit Liebe, Freundlichkeit und Respekt zu begegnen.
Und bitte achtet darauf nur Fleisch aus artgerechter Haltung und entsprechender Kennzeichnung zu essen.


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„BACK FROM HELL AGAIN“ ist das Motto – doch was genau verspricht uns die Wiederauferstehung?

KinKats' Myspace Profilbild

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„In der Vergangenheit ist einiges schief gelaufen, falsche Leute haben falsche Entscheidungen getroffen.“

Seit Anfang des Jahres arbeitet das neue Team nun schon an dem Comeback des erfolgreichen Formats. Weg vom Schmuddelimage, hin zu einer qualitativ hochwertigen und anspruchsvollen Community. Natürlich schmutziger, toleranter und bunter als facebook, doch das ist nicht schwer. 🙂

Eine Neuauflage des Printmagazins ist vorerst nicht geplant, ein Onlinemagazin ist jedoch für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Doch komplett möchte KinKats nicht auf das Printformat verzichten…man kann also gespannt sein.

Die neue KinKats Community geht noch diesen Sommer online, schon Ende Juli wird eine Gruppe von Freiwilligen die Chance haben die Betaversion der Community auf Herz und Nieren zu testen.

Viel wird noch nicht über das neue Netzwerk verraten, doch eines steht fest: Für die alternative Szene stellt KinKats eine attraktive Alternative zu facebook dar.

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